Instagram auf der Website einbinden: drei Wege im Vergleich

Von Mark Limbach, Simplefy Software · Stand: 6. November 2026 · 3 Min. Lesezeit

Du postest auf Instagram, deine Website sieht davon aber nichts. Das soll sich ändern, ohne dass du alles doppelt machst. Hier sind die drei Wege, die es gibt, mit ihren Grenzen.

Weg 1: Einzelnen Beitrag einbetten

Den Code holst du am Rechner oder im Handy-Browser, aus der Instagram-App geht das laut Instagram nicht. Öffne deinen Beitrag auf instagram.com, wähle „Einbetten“ und kopiere den Code. Den fügst du in deiner Website in einen HTML-Block ein. Das geht auch mit Reels oder deinem Profil.

Gut: kostenlos, kein Zusatzprogramm.

Grenze: Die Website zeigt genau diesen einen Beitrag. Beim nächsten Post machst du es wieder von Hand. Das Konto muss öffentlich sein. Außerdem lädt die Seite Inhalte von Instagram. Kläre mit der Person, die deinen Datenschutz betreut, ob dafür eine Einwilligung nötig ist.

Das passt für einen besonderen Beitrag, nicht für laufende Neuigkeiten.

Weg 2: Feed per Widget oder Plugin

Ein Widget ist ein kleiner Baustein, der automatisch deine neuesten Beiträge zeigt. Du verbindest einmal dein Instagram-Konto und fügst einen Code in die Website ein. Bei WordPress gibt es dafür Plugins, bei anderen Baukästen Widget-Anbieter wie Elfsight oder Tagembed.

Gut: Neue Beiträge erscheinen von selbst.

Grenzen:

  • Seit Meta die alte Schnittstelle am 4. Dezember 2024 abgeschaltet hat, brauchst du für solche Lösungen meist ein Business- oder Creator-Konto. Die Umstellung ist in der Instagram-App möglich.
  • Gratis-Tarife sind eng. Bei Elfsight sind es 200 Aufrufe im Monat und ein Hinweis auf den Anbieter. Über der Grenze wird das Widget vorübergehend abgeschaltet. Bezahlt geht es dort ab 5 Dollar im Monat bei Jahreszahlung, mit 5.000 Aufrufen.
  • Tagembed ist im Gratis-Tarif auf einen Feed, 300 Aufrufe im Monat und einen Anbieterhinweis begrenzt. Bezahlt geht es dort ab 19 Dollar im Monat.
  • Der Inhalt aktualisiert sich nicht sofort. Elfsight nennt 48 Stunden, Tagembed im kostenlosen Tarif einmal täglich von Hand, im Starter-Tarif alle 2 Stunden. Für das Tagesangebot von heute kann das zu spät sein.
  • Sehr viele Bilder können die Seite langsamer machen. Teste sie danach am Handy.

Auch hier gilt: Prüfe den Datenschutz und passe deine Erklärung an.

Geht das auch mit Instagram Stories?

Nicht so einfach. Die Instagram-Hilfe nennt fürs Einbetten Beiträge, Reels, Guides und Profile, Stories kommen dort nicht vor. Auch die alte Schnittstelle unterstützte sie laut Meta nicht. Stories sind für die Instagram-App gedacht und nach 24 Stunden weg.

Wer also seine Instagram-Stories auf der Website sehen möchte, muss prüfen, ob ein Widget das mit seinem Konto wirklich kann, oder die Inhalte getrennt auf die Website bringen.

Weg 3: Eigener Bereich ohne Instagram

Hier hängt die Website nicht an Instagram. Du veröffentlichst direkt für deine Website, zum Beispiel über eine Seite „Aktuelles“ in deinem Baukasten oder über ein eigenes Werkzeug.

Gut: Kein Instagram-Konto nötig, deine Besucher sehen alles ohne App, du entscheidest, wie lange etwas sichtbar ist.

Grenze: Es ist ein eigener Schritt. Ein Instagram-Post kommt nicht automatisch rüber.

Das ist der Weg von Local Stories: Du baust einmal einen Bereich ein, der wie Stories aussieht, und füllst ihn vom Handy, mit Foto und kurzem Text. Einen Import aus Instagram gibt es nicht. Wenn du also nur deinen Feed spiegeln willst, ist ein Widget aus Weg 2 die bessere Wahl. Local Stories passt, wenn du Aktuelles zeigen willst, ohne dass es von Instagram abhängt.

Website eines Beispiel-Salons mit Story-Karten zu freien Terminen und Neuigkeiten
Weg 3: ein eigener Bereich auf der Website, ohne Instagram-Konto (Beispielbetrieb).
Story eines Beispiel-Salons mit dem Hinweis auf freie Termine
Ein Hinweis auf freie Termine als einzelne Story (Beispielbetrieb).

Welcher Weg passt zu dir?

Du postest regelmäßig und willst nur, dass es mit auf die Seite kommt: Weg 2.

Du willst nur einen Beitrag zeigen: Weg 1.

Du postest wenig oder gar nicht, willst aber Aktuelles auf der Website: Weg 3.

Deine Kunden kommen über Google: Dann lohnt sich auch ein Blick in den Ratgeber Google-Beiträge, die stehen direkt in deinem Profil.

Was ist der nächste Schritt?

Prüfe in der Instagram-App, ob du ein Business- oder Creator-Konto hast. Prüfe dann, wo in deiner Website ein HTML-Block möglich ist. Damit weißt du, welche Wege dir überhaupt offenstehen.

Häufige Fragen

Kann ich Instagram Stories auf meiner Website zeigen?

Nicht einfach so. Die Instagram-Hilfe nennt fürs Einbetten Beiträge, Reels, Guides und Profile, Stories nicht. Dazu verschwinden Stories dort nach 24 Stunden. Einige Widget-Anbieter werben mit Stories, prüfe dann genau, was dein Konto dafür braucht.

Warum funktioniert mein Instagram-Feed auf der Website nicht mehr?

Meta hat die alte Schnittstelle Basic Display API am 4. Dezember 2024 abgeschaltet. Widgets, die noch daran hingen, funktionieren seitdem nicht mehr. Die Lösung ist meist, das Konto neu zu verbinden oder auf ein Business- oder Creator-Konto umzustellen.

Ist ein Instagram-Widget kostenlos?

Teilweise. Elfsight hat einen Gratis-Tarif mit 200 Aufrufen im Monat. Wird die Grenze überschritten, wird das Widget vorübergehend abgeschaltet.

Quellen

Geschrieben von Mark Limbach, Simplefy Software. Wir bauen Software für lokale Betriebe, darunter Local Stories. Die Beispielbilder stammen aus unserer App und zeigen erfundene Beispielbetriebe.

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